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GKB-Haltestelle kommt

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der GKB, die Schienenbusse und Doppelstockwaggons ohne Stopp durch Seiersberg gebraust!  Das soll sich ändern:  Das Land Steiermark und die Graz-Köflach-Bahn GmbH unterzeichneten unlängst eine Absichtserklärung, der zufolge in Seiersberg in absehbarer Zeit eine Haltestelle für die GKB-Züge errichtet wird. Für Seiersberg bricht damit ein neues Zeitalter des öffentlichen Verkehrs an.

„Zusage haben wir
in der Tasche!“

Generationen von Seiersbergern kannten und kennen die Geleise der GKB, die unser Ortsgebiet von Norden nach Süden durchschneiden; sie waren und sind vertraut mit den GKB-Zügen, die an Wohnhäusern und der Volksschule vorbei durch Seiersberg brausen. Nur, einsteigen konnte man all die Jahre hindurch in die GKB-Züge in Seiersberg nicht, man musste sich dafür nach Straßgang oder Unterpremstätten bemühen. Das wird nun anders werden: Die Errichtung einer GKB-Haltestelle, um die sich Bürgermeister Werner Breithuber seit Jahren bemüht hat, ist nun fix. An Einzelheiten für das Projekt Haltestelle wird noch gearbeitet. „Aber wichtig ist es, dass wir die fixe Zusage in der Tasche haben“, betont der Bürgermeister, das bedeutet, dass wir innerhalb weniger Jahre die Haltestelle haben.“
Nach dem Aufstieg von Seiersberg zum wichtigsten südösterreichischen Handelszentrum mit fast 5000 Arbeitsplätzen vor Ort  ist die Aufschließung durch ein öffentliches Verkehrsmittel, wie es die Eisenbahn darstellt, ungeheuer wichtig. Es werden vermutlich nicht übermäßig viele Kunden der Shoppingcity oder der Baumärkte wie Hornbach, Bauhaus, Dehner oder Hausmann und Pfeiffer künftig per GKB anreisen, doch für die Mitarbeiter des Handelsplatzes aus Graz oder aus dem Südwesten ist die Chance auf eine öffentliche Verkehrsverbindung sehr bedeutungsvoll. „Wenn nur ein Viertel der Mitarbeiter vom Auto auf den Zug umsteigt“, rechnet Bürgermeister Breithuber vor, „dann sparen wir uns zumindest 1000 Parkplätze und unzählige Fahrkilometer.“ Im jetzt angebrochenen Zeitalter des Sparens und der hohen Treibstoffpreise wird aber vermutlich mehr als bloß ein Viertel umsteigen.
Dass auch viele SeiersbergerInnen die in Richtung Graz fahren auf die Bahn umsteigen werden, dafür wird das neue Angebot sorgen. Seiersberg ist dann mit der GKB in den Verkehrsverbund eingebunden, der Zugsverkehr wird als beschleunigte S-Bahn geführt. Von Seiersberg zum Hauptbahnhof in Graz dauert es nur noch acht Minuten. Per Auto über die Kärntner Straße dauert es jetzt schon vier Mal so lang.
In den nächsten Monaten wird geklärt, wo die Haltestelle endgültig gebaut wird. Man wird sich auch mit der Frage beschäftigen, ob die Feldkirchner Straße unter der Eisenbahn durchgeführt wird. Und man wird auch die Kostenfrage klären.
Denn eines ist sicher: billig wird die Haltestelle inklusive der ganzen flankierenden Maßnahmen nicht. Deshalb wollen die Verantwortlichen unserer Gemeinde im Namen der Seiersberger herzlichen Dank an die GKB sagen, dass sie das Projekt in Angriff nimmt.