Staatsbürgerschaft

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Staatsbürgerschaft

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Staatsbürgerschaftsnachweis

Der Staatsbürgerschaftsnachweis ist die Bestätigung, dass ein Kind die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt.

Hinweis: Der Antrag für einen Staatsbürgerschaftsnachweis des Neugeborenen ist nur nach einer bereits erfolgten Geburtsanmeldung möglich.

Ein eheliches Kind erwirbt die österreichische Staatsbürgerschaft ab dem Zeitpunkt der Geburt, auch wenn nur ein Elternteil österreichische/r StaatsbürgerIn ist. Dies gilt nur für Kinder, die ab 1. September 1983 geboren sind. Ein uneheliches Kind erwirbt sie, wenn die Mutter österreichische Staatsbürgerin ist. Wird der Staatsbürgerschaftsnachweis von einer anderen Person als den Eltern oder den Großeltern des Kindes beantragt, wird eine von den gesetzlichen Vertretern erteilte Vollmacht benötigt.

Mitzubringende Dokumente:

  • Geburtsurkunde
  • Meldezettel des Kindes
  • amtlicher Lichtbildausweis des/der AntragsstellerIn

Wenn das Kind ehelich geboren werde und die Ehe aufrecht ist:
zusätzlich:

  • Heiratsurkunde der Eltern
  • Staatsbürgerschaftsnachweis jenes Elternteils, welcher die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt

Wenn das Kind ehelich geboren wurde und die Ehe nicht aufrecht ist:
zusätzlich:

  • Staatsbürgerschaftsnachweis des/der AntragstellerIn (InhaberIn des Sorgerechtes)
  • wenn vorhanden: Scheidungsurkunde (wegen Bestätigung des Sorgerechtes)
  • wenn vorhanden: Sterbeurkunde

wenn Kind unehelich geboren wurde: zusätzlich

  • Geburtsurkunde der Mutter
  • Staatsbürgerschaftsnachweis der Mutter
  • Hinweis: Im Einzelfall können die Staatsbürgerschaftsbehörden die Vorlage zusätzlicher Dokumente verlangen.

Zuständige Behörde: Gemeindeamt

Gebühren: EUR 46,30 Verwaltungsgebühren in bar

Hinweis: Noch nicht vergebührte Dokumente (z.B. ausländische Geburts- oder Heiratsurkunden), die bei der Ausstellung des Staatsbürgerschaftsnachweises vorzulegen sind, können in bar oder - falls die Möglichkeit besteht - mittels alternativer Zahlungsmöglichkeiten (z.B. Bankomat-/Kreditkarte) vergebührt werden.

Abgenommen durch:
Bundesministerium für Inneres